In Werkstätten, Montagebereichen und betrieblichen Arbeitsplätzen treffen viele unterschiedliche Lagergüter aufeinander: Werkzeuge, Schrauben, Dichtungen, Verbrauchsmaterialien, Ersatzteile, Behälter und sperrige Komponenten. Fehlt eine klare Struktur, entstehen Suchzeiten, unnötige Wege und unübersichtliche Bestände. Gleichzeitig werden Arbeitsflächen häufig als Zwischenlager genutzt und stehen für die eigentliche Tätigkeit nur eingeschränkt zur Verfügung.
Eine gute Werkstattorganisation beginnt deshalb nicht erst an der Werkbank, sondern bei der Lagerstruktur rund um den Arbeitsplatz. Feste Entnahmeorte, eindeutige Kennzeichnungen, kurze Greifwege und bedarfsgerecht eingerichtete Regale sorgen dafür, dass Materialien dort bereitstehen, wo sie benötigt werden. Gerade bei wiederkehrenden Arbeitsprozessen schafft eine durchdachte Kleinteile- und Werkzeuglagerung mehr Übersicht und ermöglicht einen schnellen Zugriff.
Im Folgenden zeigen wir acht zentrale Bausteine für eine effiziente Werkstatt- und Arbeitsplatzgestaltung. Im Mittelpunkt stehen praxisnahe Lösungen, mit denen sich Werkzeuge, C-Teile, Verbrauchsmaterialien und fahrzeugspezifische Komponenten übersichtlich lagern, flexibel bereitstellen und dauerhaft in geordneten Abläufen halten lassen.
1. Werkzeuge sichtbar, griffbereit und eindeutig zugeordnet organisieren
Werkzeuge werden in vielen Werkstätten an unterschiedlichen Stellen abgelegt: auf Arbeitsflächen, in offenen Behältern, in Schubladen oder direkt an Maschinen. Dadurch ist auf den ersten Blick oft nicht erkennbar, welches Werkzeug verfügbar ist und wo es nach der Nutzung zurückgelegt werden soll. Das führt zu Suchzeiten und dazu, dass Arbeitsflächen unnötig belegt werden.
Eine sichtbare Werkzeugorganisation schafft feste Plätze und erleichtert die Rückordnung. Lochplatten an Regalrückwänden oder Seitenblenden nutzen vertikale Flächen, ohne zusätzliche Stellfläche zu beanspruchen. Mit passenden Haltern lassen sich Zangen, Bohrer, Schraubenschlüssel, Schraubendreher und weitere Handwerkzeuge übersichtlich anordnen.
Q&A
Warum sollten Werkzeuge sichtbar gelagert werden?
Eine offene, klar gegliederte Anordnung macht Bestände und fehlende Werkzeuge schnell erkennbar. Gleichzeitig verkürzt sie den Zugriff bei wiederkehrenden Tätigkeiten.
Welche Flächen lassen sich dafür nutzen?
Vor allem Regalrückwände und Außenseiten von T-Profil-Rahmen können als zusätzliche Organisationsfläche dienen.
Kann eine Werkzeugorganisation später ergänzt werden?
Lochplatten-Seitenblenden sind in mehreren Höhen kombinierbar und können bei entsprechend ausgestatteten Rahmen auch nachträglich eingebaut werden.
Der SCHULTE Mehrwert
Die Lochplatten-Seitenblenden und Lochplatten-Rückwände von SCHULTE ergänzen Fachbodenregale um eine übersichtliche Werkzeug- und Teilelagerung. Die Seitenblenden schließen bündig mit dem T-Profil-Rahmen ab, sind in unterschiedlichen Höhen kombinierbar und können mit passenden Werkzeughalter-Sets bestückt werden.
Für typische Werkstattwerkzeuge stehen unter anderem Halter für Zangen, Bohrer, Schraubenschlüssel und Schraubendreher zur Verfügung. So wird aus dem Regal nicht nur Stauraum, sondern ein klar strukturierter Arbeitsplatzbaustein. Der Vorteil des SCHULTE Systems: Regal, Lochplatte und Werkzeughalter greifen als aufeinander abgestimmte Bausteine ineinander.
Mehr entdecken: Lochplatten-Seitenblenden · Lochwandhaken & Werkzeughalter · MULTIplus Systemübersicht
Praxisbezug: Ein typischer Montageplatz lässt sich so organisieren, dass häufig genutzte Zangen, Schlüssel und Schraubendreher direkt an der Regalstirnseite hängen. Nach dem Arbeitsschritt ist auf einen Blick erkennbar, ob jedes Werkzeug wieder an seinem festen Platz ist – ohne zusätzliche Stellfläche für einen separaten Werkzeugwagen.
Vorteile auf einen Blick
• Feste Plätze für häufig genutzte Werkzeuge
• Schneller Überblick über vorhandene und fehlende Werkzeuge
• Nutzung vertikaler Flächen statt zusätzlicher Stellfläche
• Freie Arbeitsflächen
• Flexibel kombinierbare Werkzeughalter
Fazit
Eine sichtbare Werkzeugorganisation reduziert Suchzeiten und unterstützt eine konsequente Rückordnung. Lochplatten an Regalrückwänden oder Seitenblenden schaffen dafür eine platzsparende und flexibel erweiterbare Grundlage. Bei Fragen zur passenden Werkzeug- und Teileorganisation unterstützen Sie die SCHULTE Experten gerne.
2. Kleinteile systematisch lagern und eindeutig kennzeichnen
Schrauben, Muttern, Dübel, Fittings, Dichtungen und andere C-Teile werden häufig in großen Mengen und vielen Varianten benötigt. Werden diese Teile in uneinheitlichen Behältern oder ohne feste Zuordnung gelagert, gehen Übersicht und wertvolle Arbeitszeit verloren. Besonders problematisch ist es, wenn ähnliche Artikel miteinander verwechselt werden oder Bestände nicht rechtzeitig erkannt werden.
Eine systematische Kleinteilelagerung verbindet drei Elemente: passende Behälter, eine sinnvolle Unterteilung und eine eindeutige Kennzeichnung. Regalkästen und Sichtlagerkästen nutzen die Regaltiefe, halten Artikel zugänglich und können über Etikettenfelder eindeutig beschriftet werden. Schüttgutmulden und Trennbleche eignen sich für lose Teile und lassen sich in kleinere Fächer gliedern. Die Abstimmung zwischen der Lochung der MULTIplus T-Profile in einem 25 mm- Raster und der Kantenhöhe von 25 mm der Fachböden ermöglicht eine optimale Anpassung und Platzgewinn an die zu lagernde Güter.
Q&A
Welche Behälter eignen sich für Kleinteile?
Je nach Artikelgröße und Zugriffsart kommen Regalkästen, Sichtlagerkästen, Schüttgutmulden oder geschlossene Regalschubladen infrage.
Wie bleibt die Zuordnung dauerhaft eindeutig?
Etikettenrahmen, beschreibbare Etiketten und farbliche Unterteilungen helfen dabei, Artikelgruppen schnell zu unterscheiden.
Wie lassen sich unterschiedliche Mengen in einem Behälter organisieren?
Variable Trennwände, Trennstege oder in festen Rastern einsetzbare Trennbleche ermöglichen eine bedarfsgerechte Unterteilung.
Der SCHULTE Mehrwert
Die Kleinteileregal-Sets von SCHULTE kombinieren MULTIplus Fachböden mit unterschiedlich großen und auf Wunsch farblich gegliederten Regalkästen. Die Sets sind auf eine hohe Lagerplatzverdichtung und eine übersichtliche Organisation vieler Kleinteile ausgelegt.
Ergänzend stehen Sichtlagerkästen mit integriertem Etikettenfach, Regalkästen mit variabler Unterteilung sowie Schüttgutmulden zur Verfügung. Bei Schüttgutmulden ist eine Unterteilung in kurzen Abständen möglich, sodass verschiedene Kleinteile innerhalb einer Ebene sauber getrennt werden können. Der Vorteil bei SCHULTE: Behälter, Unterteilungen und MULTIplus Fachböden lassen sich als durchgängiges Ordnungssystem kombinieren und bei verändertem Artikelspektrum neu strukturieren. Dank der MULTIplus 25 mm-Fachböden steigert sich die Lagerkapazität, somit ergeben sich mehr Lagerebenen bei gleicher Regalhöhe.
Mehr entdecken: Regalkästen · Lagersichtkästen · Schüttgutmulden · Unterteilungen · MULTIplus 25 mm-Fachböden
Praxisbezug: SCHULTE nennt Fachbodenregale mit Schüttgutmulden beispielsweise als Picking-Lösung für Montage und Kommissionierung. Die offene Bereitstellung erleichtert die schnelle Entnahme und das Nachfüllen von häufig benötigten Kleinteilen. Mehr zur Kleinteilelagerung.
Vorteile auf einen Blick
• Platzgewinn dank MULTIplus 25 mm-Fachböden
• Übersichtliche Lagerung vieler Artikelvarianten
• Eindeutige Zuordnung durch Etiketten und Farbcodes
• Variable Unterteilung der Behälter und Mulden
• Gute Nutzung der vorhandenen Regaltiefe
• Schneller Zugriff auf häufig benötigte C-Teile
Fazit
Eine strukturierte Kleinteilelagerung macht aus vielen Einzelartikeln ein übersichtliches System. Passende Behälter, Unterteilungen und Beschriftungen reduzieren Suchzeiten und unterstützen eine zuverlässige Bestandskontrolle.
Bei Fragen zur optimalen Kleinteilelagerung stehen Ihnen die SCHULTE Experten gerne beratend zur Verfügung.
3. Verbrauchsmaterial direkt am Arbeitsplatz bereitstellen
An Montage- und Werkstattarbeitsplätzen werden bestimmte Materialien in kurzen Abständen immer wieder benötigt. Liegen Behälter zu weit entfernt oder müssen sie aus tiefen Fächern herausgezogen werden, entstehen zusätzliche Wege und Handgriffe. Gleichzeitig kann eine ungeordnete Bereitstellung dazu führen, dass leere Behälter zu spät erkannt oder Nachfüllbestände mit dem laufenden Verbrauch vermischt werden.
Bereitstellregale mit geneigten Ebenen bringen Behälter selbstständig in eine günstige Entnahmeposition. Röllchenleisten sorgen dafür, dass Kästen leicht nach vorne gleiten. Dadurch entsteht ein klar definierter Materialplatz, der sich sowohl von der Bestückungs- als auch von der Entnahmeseite nutzen lässt.
Q&A
Für welche Materialien eignen sich Bereitstellregale?
Sie sind besonders für standardisierte Behälter und Kästen mit häufig benötigten Verbrauchs- oder Montageteilen geeignet.
Was bewirken Röllchenleisten?
Die Behälter gleiten auf den geneigten Ebenen mühelos in die vorgesehene Entnahmeposition.
Lässt sich die Fachhöhe an unterschiedliche Behälter anpassen?
Die Ebenen können im 25-mm-Raster in der Höhe verstellt und damit an verschiedene Behälterhöhen angepasst werden.
Der SCHULTE Mehrwert
Die Bereitstellregale mit Röllchenleisten von SCHULTE sind für Behälter und Kästen konzipiert. Schräge Ebenen mit Röllchenleisten führen die Behälter in die Entnahmeposition und unterstützen eine beidseitige Nutzung nach dem FIFO-Prinzip.
Führungsschienen können als Trennleisten eingesetzt werden. So lassen sich mehrere Behälterbahnen innerhalb einer Ebene sauber voneinander abgrenzen und auf den jeweiligen Arbeitsplatzbedarf abstimmen. Damit verbindet SCHULTE Regaltechnik und Materialbereitstellung in einem kompakten Arbeitsplatzbaustein, der sich an Behälterformat und Materialfluss anpassen lässt.
Mehr entdecken: Bereitstellregale mit Röllchenleisten · MULTIplus Stecksystem · Zubehör für Steckregale
Praxisbezug: An einem wiederkehrenden Montageprozess kann beispielsweise von der Rückseite nachgefüllt und von der Vorderseite entnommen werden. Die Behälter rutschen selbstständig nach vorn; Mitarbeitende greifen dadurch immer an derselben definierten Position zu.
Vorteile auf einen Blick
• Material direkt in der Entnahmeposition
• Leichtes Nachrutschen von Behältern und Kästen
• Klare Trennung einzelner Materialbahnen
• Höhenverstellbare Ebenen im 25-mm-Raster
• Unterstützung kurzer und wiederholbarer Arbeitsabläufe
Fazit
Arbeitsplatznahe Bereitstellung reduziert unnötige Wege und schafft einen definierten Materialfluss. Röllchenleisten und geneigte Ebenen halten Behälter dort bereit, wo sie für den nächsten Arbeitsschritt benötigt werden.
Bei Fragen zur Materialbereitstellung und Arbeitsplatzversorgung unterstützt Sie SCHULTE gerne.
4. Nachschub mit Kanban und FIFO übersichtlich steuern
Bei häufig verbrauchten Kleinteilen ist nicht nur die Entnahme wichtig, sondern auch der rechtzeitige Nachschub. Ohne klaren Auslösepunkt werden Behälter zu früh, zu spät oder unkoordiniert aufgefüllt. Das kann zu unnötig hohen Beständen oder zu fehlendem Material am Arbeitsplatz führen.
Das Kanban-Prinzip schafft einen einfachen, sichtbaren Regelkreis. Leere Behälter oder Karten dienen als Signal für die Nachbestellung. Schräg angeordnete Fachböden unterstützen zusätzlich die Lagerung nach dem FIFO-Prinzip: Ältere Bestände werden zuerst entnommen, während neue Ware von der Rückseite nachgeführt werden kann.
Q&A
Was ist das Ziel einer Kanban-Lösung?
Material soll bedarfsgerecht nachgefüllt werden, ohne den Arbeitsplatz mit unnötig hohen Vorräten zu überlasten.
Warum ist FIFO bei Verbrauchsmaterialien sinnvoll?
Ältere Bestände werden zuerst genutzt. Dadurch bleiben Bestände übersichtlicher und Überlagerungen werden vermieden.
Welche Behälter können eingesetzt werden?
Kanbanregale eignen sich für Kunststoffbehälter, Lagersichtkästen und Kartons.
Der SCHULTE Mehrwert
Die Kanban- und Schrägbodenregale von SCHULTE sind für die Lagerung und Kommissionierung kleiner Artikel ausgelegt. Die schrägen Ebenen unterstützen FIFO, ermöglichen eine beidseitige Bestückung und Entnahme und können im 25-mm-Raster an unterschiedliche Behälterhöhen angepasst werden.
Verstellbare Trenn- und Seitenführungen sorgen für eine klare Organisation der Lagerware. Leere oder fast leere Behälter werden schnell sichtbar und können als eindeutiges Nachschubsignal dienen. So verbindet SCHULTE die Regaltechnik mit einem sichtbaren und leicht verständlichen Nachschubprinzip, das sich ohne zusätzliche technische Infrastruktur direkt am Materialplatz abbilden lässt.
Mehr entdecken: Kanban- und Schrägbodenregale · Lagersichtkästen · Trenn- und Unterteilungslösungen
Praxisbezug: Ein konkretes Anwendungsbeispiel von SCHULTE ist der Kfz-Fachhandel: Spraydosen, Sprühöle und andere Mitnahmeprodukte können auf schrägen Böden nach vorn nachrutschen. Mitarbeitende bestücken von hinten, während auf der Vorderseite entnommen wird; leere Fächer werden unmittelbar zum Nachfüllsignal. Zur Kanban-Lösung.
Vorteile auf einen Blick
• Bedarfsgerechter Nachschub
• Frühzeitiges Erkennen leerer Behälter
• Unterstützung der FIFO-Lagerstrategie
• Beidseitige Bestückung und Entnahme
• Übersichtliche Organisation kleiner Artikel
Fazit
Kanbanregale verbinden Materialbereitstellung und Bestandssteuerung. Der sichtbare Nachschubimpuls und die FIFO-Anordnung helfen dabei, Verbrauchsmaterialien zuverlässig und mit klaren Abläufen am Arbeitsplatz verfügbar zu halten. Bei Fragen zur Einführung einer Kanban-Lösung beraten Sie die SCHULTE Experten gerne.
5. Empfindliche und wertvolle Teile geschützt in Schubladen lagern
Nicht jedes Werkzeug oder Kleinteil soll offen im Regal liegen. Empfindliche Messmittel, hochwertige Werkzeuge oder kleine Bauteile benötigen häufig einen geschützten, klar unterteilten und bei Bedarf abschließbaren Lagerplatz. Offene Behälter bieten dafür nur begrenzten Schutz und können bei vielen Varianten schnell unübersichtlich werden.
Schubladen schaffen geschlossenen Stauraum direkt am Arbeitsplatz. Durch Einsatzkästen, Schlitzwannen und Trennstege lässt sich jede Schublade an unterschiedliche Artikelgrößen anpassen. Eine Beschriftung an der Griffleiste unterstützt die schnelle Zuordnung. Gleichzeitig kann die Oberseite eines freistehenden Schubladenblocks als ergänzende Ablage- oder Arbeitsfläche genutzt werden.
Q&A
Wann sind Schubladen sinnvoller als offene Behälter?
Vor allem bei empfindlichen, wertvollen oder sehr kleinteiligen Artikeln, die geschützt und klar unterteilt gelagert werden sollen.
Können Schubladen in Regale integriert werden?
SCHULTE Schubladenblöcke können freistehend aufgestellt oder in das Stecksystem integriert werden.
Wie wird die Sicherheit beim Ausziehen unterstützt?
Die Schubladenblöcke verfügen über eine Einzelauszugssperre und Schubladen mit Endanschlag; freistehende Einheiten müssen gegen Kippen gesichert werden.
Der SCHULTE Mehrwert
Die Schubladenblöcke von SCHULTE sind als Arbeitsplatzergänzung für die Lagerung von Kleinteilen vorgesehen. Sie können in das Stecksystem integriert oder freistehend eingesetzt werden, sind über einen Zentralverschluss abschließbar und lassen sich mit unterschiedlichen Schubladenhöhen konfigurieren.
Optional erhältliche Einsatzkästen, Schlitzwannen und Trennstege ermöglichen eine fein abgestimmte Innenaufteilung. Für die Korpusoberseite steht eine Riffelgummi-Matte zur Verfügung, wodurch der Schubladenblock als robuste Ablage- oder ergänzende Arbeitsfläche genutzt werden kann. So lässt sich geschützter Stauraum direkt in eine bestehende SCHULTE Regallösung integrieren, statt als separate Insellösung neben dem Arbeitsplatz zu stehen.
Mehr entdecken: Schubladenblöcke · Einsatzkästen · Schlitzwannen
Praxisbezug: In der Werkstatt können beispielsweise empfindliche Messmittel oder hochwertige Spezialwerkzeuge in abschließbaren Schubladen liegen, während Kleinteile innerhalb derselben Schublade über Einsatzkästen oder Schlitzwannen getrennt werden. So bleibt der Zugriff arbeitsplatznah, der Inhalt aber geschützt und eindeutig zugeordnet.
Vorteile auf einen Blick
• Geschützte und abschließbare Lagerung
• Variable Innenaufteilung
• Direkte Integration in das Fachbodenregal
• Klare Beschriftung an den Griffleisten
• Zusätzliche Ablage- oder Arbeitsfläche
Fazit
Schubladenblöcke verbinden geschützten Stauraum mit Arbeitsplatznähe. Durch variable Unterteilungen lassen sich selbst viele kleine Artikel klar strukturieren und sicher aufbewahren.
Bei Fragen zur Auswahl und Integration von Schubladenlösungen steht Ihnen SCHULTE gerne zur Verfügung.
6. Werkstattregale flexibel an wechselnde Aufgaben anpassen
Werkstätten verändern sich: neue Produkte kommen hinzu, Arbeitsabläufe werden angepasst und Lagergüter wechseln in Größe, Gewicht oder Zugriffshäufigkeit. Starre Einrichtungen führen dann schnell zu ungenutzten Zwischenräumen oder provisorischen Lösungen. Eine flexible Grundstruktur ist deshalb entscheidend, damit der Arbeitsplatz mit den Anforderungen wachsen kann.
Modulare Fachbodenregale lassen sich über verstellbare Ebenen und anwendungsbezogenes Zubehör neu konfigurieren. Je nach Aufgabe können offene Fachböden, Schüttgutmulden, Lochplatten, Ausziehböden, Schubladen, Türen oder spezielle Halterungen kombiniert werden. So entsteht aus einem Grundsystem eine branchengerechte Werkstattlösung.
Q&A
Warum ist ein modulares System in der Werkstatt vorteilhaft?
Es kann an neue Lagergüter, veränderte Behältergrößen und andere Arbeitsabläufe angepasst werden, ohne die komplette Einrichtung auszutauschen.
Wie fein lassen sich die Ebenen einstellen?
Die MULTIplus T-Profile und Fachböden ermöglichen eine Höhenverstellung im 25-mm-Raster.
Welche Ergänzungen sind möglich?
Je nach Anwendung stehen unter anderem Lochplatten, Schüttgutmulden, Ausziehböden, Schubladen, Türen und verschiedene Trenn- oder Haltesysteme zur Verfügung.
Der SCHULTE Mehrwert
Das Fachbodenregal-Stecksystem von SCHULTE ist modular aufgebaut, für manuelle Bestückung und Entnahme geeignet und lässt sich durch Steckverbindungen schnell montieren. Die Systemlochung erleichtert den Wechsel und die Ergänzung von Zubehörteilen.
Anwendungsbezogene Regalmodule kombinieren beispielsweise Fachböden mit Gewindestangenhalterungen, Schüttgutmulden, Lochplatten, Schubladen, Ausziehböden oder Flügeltüren. Dadurch kann die Einrichtung gezielt auf Werkzeug, Kleinteile, Betriebsstoffe oder größere Komponenten abgestimmt werden. Das macht das SCHULTE Stecksystem besonders interessant, wenn Werkstattbereiche schrittweise wachsen oder häufiger auf neue Lagergüter und Arbeitsabläufe umgerüstet werden.
Mehr entdecken: MULTIplus Systemübersicht · Zubehör für Steckregale · Ausziehböden · Flügeltüren · Spezialanwendungen
Praxisbezug: Ändert sich beispielsweise die Höhe von Behältern oder kommen neue Teilegruppen hinzu, können Ebenen im 25-mm-Raster versetzt und Unterteilungen oder Zubehör ergänzt werden. Das vorhandene Grundregal bleibt bestehen und wird an die neue Aufgabe angepasst.
Vorteile auf einen Blick
• Anpassung an wechselnde Lagergüter
• Feine Höhenverstellung im 25-mm-Raster
• Schnelle Montage durch Steckverbindungen
• Große Auswahl an Zubehörbausteinen
• Schrittweise Erweiterung bestehender Einrichtungen
Fazit
Eine flexible Werkstatteinrichtung verhindert, dass neue Anforderungen dauerhaft mit Provisorien gelöst werden. Modulare Regale und wechselbares Zubehör schaffen eine belastbare Grundlage für langfristig geordnete Arbeitsplätze.
Bei Fragen zur individuellen Konfiguration unterstützt Sie das SCHULTE Experten-Team von der Regalauswahl bis zur Planung.
7. Sperrige und unterschiedlich große Ersatzteile passend lagern
In Werkstätten und technischen Betrieben reicht das Teilespektrum oft von kleinen Dichtungsringen bis zu sperrigen Karosserie-, Auspuff- oder Maschinenkomponenten. Ein einziges Regalformat kann diese Unterschiede nur begrenzt abbilden. Werden große Teile auf ungeeigneten Fachböden oder in zu engen Fächern gelagert, leidet die Übersicht und die Entnahme wird unnötig umständlich.
Eine bedarfsgerechte Lösung ordnet Lagergüter nach Abmessung, Gewicht und Zugriff. Fachbodenregale eignen sich für kleine und mittlere Teile, Weitspannregale für voluminöse Güter und Kragarmregale für langes oder sperriges Material. Im Kfz-Bereich können spezielle Einbausätze und Regalvarianten die unterschiedlichen Teilearten innerhalb eines abgestimmten Systems zusammenführen.
Q&A
Warum sollten Ersatzteile nach Größe und Form getrennt gelagert werden?
Unterschiedliche Lagergüter benötigen verschiedene Auflagen, Fachweiten und Zugriffsmöglichkeiten. Eine passende Zuordnung verbessert Übersicht und Handhabung.
Welche Regalsysteme kommen für sperrige Teile infrage?
Je nach Abmessung und Gewicht eignen sich Weitspann- oder Kragarmregale; kleinere Teile können im Fachbodenregal organisiert werden.
Lassen sich verschiedene Systeme kombinieren?
SCHULTE bietet branchenspezifische Lösungen, in denen Fachboden-, Weitspann-, Paletten- und Kragarmregale aufeinander abgestimmt werden können.
Der SCHULTE Mehrwert
Die Kfz-Regale und branchenspezifischen Lösungen von SCHULTE sind für Lager, Werkstätten und Garagen ausgelegt. Das Programm umfasst Lösungen für Klein-, Mittel- und Großteile und ist mit dem gesamten Stecksystem kombinierbar.
Für sperrige Güter nennt SCHULTE zusätzlich Weitspann- und Kragarmregale. Dadurch können sehr unterschiedliche Ersatzteile innerhalb eines abgestimmten Lagerkonzepts untergebracht werden, statt Arbeitsplätze mit ungeeigneten Zwischenlösungen zu belasten. So kann SCHULTE verschiedene Teileklassen in einem abgestimmten Lagerkonzept zusammenführen – vom kleinen Ersatzteil bis zum sperrigen Bauteil.
Mehr entdecken: Kfz-Regale · Weitspannregale · Kragarmregale · Referenz Hoppmann Autowelt
Praxisbezug: Bei der Hoppmann Autowelt wurde für rund 100.000 Kfz-Teile eine kombinierte Fachboden- und Palettenregalanlage realisiert. Auf rund 1.500 m² entstanden etwa 11.000 Lagerplätze; das breite Zubehörportfolio half dabei, die Regale an sehr unterschiedliche Lagergüter und die bestehende Halle anzupassen.
Vorteile auf einen Blick
• Passende Lagerung für kleine, mittlere und große Teile
• Bessere Übersicht über unterschiedliche Ersatzteilgruppen
• Kombination verschiedener Regaltypen
• Individuelle Anpassung an Abmessungen und Gewicht
• Freie Arbeits- und Verkehrsflächen
Fazit
Sperrige und unterschiedlich große Ersatzteile benötigen eine abgestufte Lagerlösung. Die Kombination geeigneter Regaltypen schafft klare Zuständigkeiten für jedes Lagergut und hält Werkstattflächen frei.
Bei Fragen zur Planung einer branchengerechten Teilelagerung beraten Sie die SCHULTE Experten gerne.
8. Reifen, Räder und Felgen platzsparend und materialschonend lagern
Reifen und Räder beanspruchen in Werkstätten und Garagen viel Raum. Gleichzeitig unterscheiden sich Durchmesser, Breite und Gewicht, sodass starre Facheinteilungen schnell an Grenzen stoßen. Eine ungeeignete Auflage kann zudem zu punktuellen Belastungen führen und erschwert die übersichtliche Zuordnung von Radsätzen.
Spezielle Reifenregale nutzen den vorhandenen Raum gezielt und halten Räder geordnet in definierten Ebenen. Abgerundete oder speziell geformte Auflagen unterstützen eine schonende Lagerung. Höhenverstellbare Ebenen ermöglichen die Anpassung an unterschiedliche Reifen-, Räder- und Felgengrößen.
Q&A
Warum sind spezielle Reifenauflagen sinnvoll?
Sie sind auf die Form von Reifen und Rädern abgestimmt und unterstützen eine gleichmäßige, materialschonende Lagerung.
Können unterschiedliche Größen in einem System gelagert werden?
Die Ebenen lassen sich im 25-mm-Raster an verschiedene Räder-, Reifen- und Felgengrößen anpassen.
Welche Lösungen gibt es für größere Mengen?
Neben klassischen Reifenregalen bietet SCHULTE Großfach-Räderregale und mehrgeschossige Anlagen für eine kompakte Nutzung der Raumhöhe.
Der SCHULTE Mehrwert
Die Reifen- und Kfz-Regale von SCHULTE verwenden optimierte Reifentraversen oder abgerundete Weitspannholme. Dadurch werden Räder, Reifen und Felgen schonend gelagert. Alle Kfz-Regale verfügen über die 25-mm-Rasterlochung und können mit dem Stecksystem kombiniert werden.
Für größere Bestände lassen sich die Systeme an unterschiedliche Reifengrößen und räumliche Gegebenheiten anpassen. Mehrgeschossige Lösungen können zusätzlich die Raumhöhe nutzen und die Lagerkapazität auf derselben Grundfläche erhöhen. Damit reicht das SCHULTE Spektrum vom einzelnen Räderregal bis zur mehrgeschossigen Anlage für saisonal hohe Bestände und unterschiedliche Raddimensionen.
Mehr entdecken: Anwendung: Reifen fachgerecht lagern · Kfz-Regale · Referenz Autohaus Stegelmann
Praxisbezug: Beim Autohaus Stegelmann wurden 5.000 Rädersätze in einer zweigeschossigen Reifenregalanlage untergebracht. Quergänge verkürzen die Wege, und durch die 2,70 m hohen Ebenen bleiben die Reifen in Griffhöhe – ein konkretes Beispiel dafür, wie Flächennutzung und ergonomischer Zugriff zusammengeführt werden können.
Vorteile auf einen Blick
• Materialschonende Auflage für Reifen und Räder
• Anpassung an unterschiedliche Größen
• Kompakte Nutzung der Werkstattfläche
• Klare Zuordnung von Radsätzen
• Erweiterung bis hin zu mehrgeschossigen Anlagen
Fazit
Eine spezialisierte Reifen- und Räderlagerung schafft Ordnung und nutzt die verfügbare Fläche effizienter. Angepasste Auflagen und flexible Ebenen sorgen dafür, dass unterschiedliche Radsätze übersichtlich und materialschonend untergebracht werden.
Bei Fragen zur Planung Ihrer Reifenlagerung unterstützt Sie SCHULTE von der Regalkonfiguration bis zum Lagerkonzept.
Gesamtfazit: Gute Werkstattorganisation verbindet Ordnung, Bereitstellung und Flexibilität
Ein effizienter Werkstatt- und Arbeitsplatz entsteht nicht durch ein einzelnes Möbelstück, sondern durch das Zusammenspiel aus klaren Lagerplätzen, sichtbarer Werkzeugorganisation, systematischer Kleinteilelagerung und bedarfsgerechter Materialbereitstellung. Kanban- und Bereitstellregale unterstützen wiederkehrende Abläufe, während Schubladen, Lochplatten und modulare Fachbodenregale die Einrichtung an unterschiedliche Aufgaben anpassen.
Mit den flexiblen Regalsystemen und dem umfangreichen Zubehör von SCHULTE lassen sich Werkstattbereiche schrittweise strukturieren und erweitern. Die Experten unterstützen bei der Auswahl, Konfiguration und Planung einer Lösung, die zu Lagergut, Raum und Arbeitsprozess passt. Einen kompakten Einstieg bieten die MULTIplus Systemübersicht sowie das Zubehör für Steckregale.
Redaktionelle Quellenbasis: SCHULTE Website, Onlineshop, Katalogportal und Referenzprojekte. Ergänzende Recherche und Verlinkung: August 2026.